Der Vertrag ist unterschrieben, die Suche ist vorbei. Für viele Betriebe ist die Stelle damit besetzt. Ob die Besetzung hält, entscheidet sich allerdings erst in den Wochen danach. Dieser Beitrag zeigt, warum neue Mitarbeiter in der Probezeit wieder gehen und wie ein durchgängiges Onboarding das verhindert.
Warum Besetzungen in der Probezeit scheitern
Die Gründe ähneln sich in vielen Betrieben:
- Erwartung und Realität passen nicht: Aufgaben, Arbeitszeit oder Entwicklung sehen anders aus als im Gespräch besprochen.
- Der Start ist chaotisch: Arbeitsplatz, Zugänge oder Werkzeug fehlen am ersten Tag.
- Es gibt keinen festen Ansprechpartner: Fragen bleiben liegen, der neue Mitarbeiter fühlt sich allein.
- Wissen steckt nur in Köpfen: Jeder erklärt es anders, und jeder erklärt es aufs Neue.
- Es fehlt Rückmeldung: Niemand sagt, ob die Arbeit passt, bis es zum Probezeitgespräch kommt.
Eine Kündigung in der Probezeit kostet doppelt. Die Suche beginnt von vorn, und die Zeit der Einarbeitung ist verloren. Das Team, das eingearbeitet hat, verliert Vertrauen in den Prozess.
Onboarding beginnt vor dem ersten Arbeitstag
Zwischen Vertragsunterschrift und Start liegen oft Wochen. In dieser Zeit ist der neue Mitarbeiter noch beim alten Arbeitgeber. Ein Gegenangebot ist dort jederzeit möglich.
Kontakt in dieser Phase schafft Bindung:
- eine Begrüßung durch die künftige Führungskraft
- klare Informationen zum ersten Tag: Uhrzeit, Ansprechpartner, Kleidung, Ablauf
- erste Einblicke in Team und Aufgaben, etc…
Alles einfach machbar, zum Beispiel über kurze Videos
Die ersten 90 Tage strukturieren
Der erste Tag: Arbeitsplatz, Zugänge und Ausrüstung sind bereit. Ein fester Ansprechpartner begleitet den Tag. Das Team weiß, dass jemand Neues kommt.
Die erste Woche: Die wichtigsten Abläufe, Kollegen und Schnittstellen sind bekannt. Erste eigene Aufgaben geben Sicherheit.
Die ersten 90 Tage: Klare Ziele für den ersten, zweiten und dritten Monat. Kurze Feedbackgespräche in festen Abständen. Ein Zwischengespräch weit vor dem Ende der Probezeit.
Wichtig ist der Rhythmus. Wer regelmäßig Rückmeldung bekommt, korrigiert früh und bleibt motiviert. Probleme werden sichtbar, solange sie noch lösbar sind.
Führungskraft und Pate: zwei Rollen, ein Ziel
Gutes Onboarding verteilt die Verantwortung auf zwei Personen. Die Führungskraft setzt die Ziele, führt die Feedbackgespräche und entscheidet am Ende der Probezeit. Ein Pate aus dem Team ist die erste Anlaufstelle im Alltag.
Der Pate beantwortet die kleinen Fragen, die sich niemand bei der Führungskraft zu stellen traut. Er stellt Kollegen vor und erklärt, wie die Dinge im Betrieb wirklich laufen. Diese Rolle sollte jemand übernehmen, der gern erklärt und im Team anerkannt ist.
Checkliste für die erste Woche
- Arbeitsplatz, Werkzeug, Schutzausrüstung und Zugänge sind vorbereitet
- das Team ist über Start und Rolle informiert
- Pate und Führungskraft haben am ersten Tag Zeit eingeplant
- ein Plan für die ersten fünf Tage liegt vor
- die Ziele für den ersten Monat sind besprochen
- ein erstes Feedbackgespräch am Ende der Woche ist terminiert
Digitales Onboarding: Wissen, das nicht jedes Mal neu erklärt werden muss
Viele Inhalte der Einarbeitung wiederholen sich bei jedem neuen Mitarbeiter: Abläufe, Sicherheitsregeln, Systeme, Ansprechpartner. Werden sie jedes Mal mündlich erklärt, kostet das die erfahrenen Kollegen viel Zeit. Jeder erklärt es dabei ein wenig anders.
Eine digitale Onboarding-Plattform bündelt dieses Wissen in kurzen Videos und klaren Schritten. Neue Mitarbeiter lernen in ihrem Tempo. Die Kollegen konzentrieren sich auf das, was nur im persönlichen Austausch geht.
Recruiting und Onboarding aus einer Hand
Bei Personalberatung Schmidt sind Recruiting und Onboarding ein durchgängiger Prozess, von der Stellenanzeige bis nach der Probezeit. Das Onboarding läuft über eine digitale Plattform. 14 Tage nach Erstgespräch und Abgleich steht ihr Gerüst, inklusive der ersten 10 Videos.
Kunden melden zurück, dass neue Mitarbeiter mit diesem Onboarding nach rund 28 Tagen „auf Flughöhe“ sind. Nahezu alle Kunden haben den Prozess übernommen. Die Einarbeitung ist dort deutlich einfacher geworden, für neue Mitarbeiter und für die Kollegen, die sie einarbeiten. Mehr zum durchgängigen Onboarding
Eine Schlüsselposition ist bei Ihnen offen?
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, wie sie planbar besetzt werden kann.
Unverbindliches Erstgespräch vereinbarenHäufige Fragen (FAQ)
Wann beginnt Onboarding?
Mit der Vertragsunterschrift. Die Zeit bis zum ersten Arbeitstag ist Teil des Onboardings. Regelmäßiger Kontakt in dieser Phase senkt das Risiko, dass ein neuer Mitarbeiter vor dem Start abspringt.
Wie lange sollte Onboarding dauern?
Mindestens bis zum Ende der Probezeit. Die ersten 90 Tage sind dabei besonders wichtig. Klare Ziele und regelmäßige Feedbackgespräche geben in dieser Zeit Orientierung.
Lohnt sich digitales Onboarding auch für kleine Betriebe?
Gerade für kleine Betriebe. Dort fehlt oft die Zeit, jeden neuen Mitarbeiter ausführlich einzuarbeiten. Videos und feste Abläufe entlasten die erfahrenen Kollegen und sorgen für einen einheitlichen Start.
Dieser Inhalt ist in Zusammenarbeit zwischen KI und Mensch entstanden.

